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EU Moves To Crack Down On Illegal Logging Trade

LUXEMBOURG - EU farm ministers on Monday broadly welcomed plans to crack down on the lucrative illegal timber trade by making exporters obtain licences to prove their wood does not come from endangered rainforests... Continue

Bundesumweltminister Gabriel lenkt bei Waldschutz von eigener Untätigkeit ab

Pressemitteilung vom 22.10.2008

München - Pro REGENWALD wirft Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in einem offenen Brief Heuchelei vor... Continue

Politik versagt: Trotz skandalöser Zustände in der Holzwirtschaft sind immer andere zuständig

Regenwald- und Klimaschutz sind ganz oben in der Hitliste der sich besorgt gebenden Politiker in Berlin und Brüssel. Wenn es allerdings drauf ankommt, im politischen Tagesgeschäft Maßnahmen gegen die fortschreitende Waldzerstörung zu ergreifen, versteckt sich ein jeder hinter der Zuständigkeit der anderen... Continue

Drei to dos
Sich informieren, Raubbauprodukte bannen, gut beraten

Holzhandel und holzverarbeitendes Handwerk sind das Bindeglied zwischen Verbrauchern und dem Wald oder der Region, aus der das Holz stammt. Im Zeitalter von Klimawandel und Waldzerstörung wollen Verbraucher mittlerweile sicher gehen, dass mit ihrem Holzprodukt keine Umweltschäden verursacht werden. Angesichts der logistischen Leistung, Holzprodukte aus fernen Ländern in das deutsche Wohnzimmer zu schaffen, erwartet die Kundschaft, dass auch die dazugehörige Information über Herkunft und Umweltverträglichkeit mitgeliefert werden kann. Hinzu kommt, dass die Unterbindung illegaler Aktivitäten im Holzgeschäft ohnehin größtmögliche Transparenz aller Beteiligten erfordert.

Wer mit Holz handelt und/oder arbeitet, hat umfassendes Wissen: Bezugsquellen, technische Eigenschaften, Preise, Einsatzbereich, um nur einige zu nennen. Wissen Sie aber auch unter welchen Umständen das Holz wo geerntet wurde und welchen Weg der Stamm zu seiner ersten Verarbeitungsstufe genommen hat? Was hat man über die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen vor Ort vermittelt bekommen? Würden Sie mit einem Holzprodukt arbeiten, an dem Blut klebt, weil es aus einer Konfliktzone stammt?

Wie anders könnte man die fortschreitende Zerstörung der Wälder vorangetrieben insbesondere durch einen ausser Kontrolle geratenen Handel wieder zur Normalität bringen, wenn nicht durch den Handel selbst? Der Weg dazu führt über drei Schritte:


Hinschauen, hinterfragen
Was können Sie als Holzeinkäufer, -verkäufer und Händler bzw. als Handwerker tun?

Als Einkäufer bestimmen Sie, welche Produkte in den Handel kommen. Sie haben Zugang zu Informationen über die Herkunft der Hölzer oder die Produktionsbedingungen (oder können vom Lieferanten solche einfordern), die den Endverbrauchern häufig vorenthalten werden.

Als Verkäufer sind Sie aus Kundensicht das einzige verantwortliche Bindeglied zwischen den Kunden und dem Wald.

Treffen Sie bei der Wahl der Hölzer und Holzprodukte für Ihr Angebot die richtige Entscheidung, helfen Sie, Raubbau zu stoppen!

  1. Sorgen Sie für verbindliche Herkunfts- und Legalitätsnachweise Ihrer Holzprodukte
  2. Halten Sie Ihre Lieferanten zu Legalität und Nachhaltigkeit an, bestehen Sie auf Nachweise
  3. Bieten Sie vergleichbare Produkte aus heimischen Hölzern an
  4. Bevorzugen Sie zertifiziertes Holz, wobei das FSC-Siegel Mindeststandard sein sollte
  5. Seien Sie auf Fragen vorbereitet und geben sie Antworten, die VerbraucherInnen bestärken, für den Waldschutz die richtige Entscheidung treffen zu können.