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EU shies away from stricter timber import rules

BRUSSELS, Dec 15 (Reuters) - European Union ministers on Tuesday rejected a proposal to ban the import of illegal timber and timber products, approving a series of less stringent measures... Continue

Battling Siberia's devastating illegal logging trade

Wagons brimming with logs accumulate in the Siberian railway station of Dalnerechensk, more than 8,000km (4,971 miles) east of Moscow. They are waiting to cross the nearby Chinese border... Continue

Madagascar's forests under threat from illegal timber trade

The government of Madagascar has been accused by conservation groups of allowing the illegal trade in precious wood to flourish.

Environmental campaigners claim that an executive decree issued last month legalising the export of raw hardwood, including rosewood and ebony, has given free rein to criminal gangs who fell endangered trees to sell on the international market... Continue

Drei to dos
Sich informieren, Raubbauprodukte bannen, gut beraten

Holzhandel und holzverarbeitendes Handwerk sind das Bindeglied zwischen Verbrauchern und dem Wald oder der Region, aus der das Holz stammt. Im Zeitalter von Klimawandel und Waldzerstörung wollen Verbraucher mittlerweile sicher gehen, dass mit ihrem Holzprodukt keine Umweltschäden verursacht werden. Angesichts der logistischen Leistung, Holzprodukte aus fernen Ländern in das deutsche Wohnzimmer zu schaffen, erwartet die Kundschaft, dass auch die dazugehörige Information über Herkunft und Umweltverträglichkeit mitgeliefert werden kann. Hinzu kommt, dass die Unterbindung illegaler Aktivitäten im Holzgeschäft ohnehin größtmögliche Transparenz aller Beteiligten erfordert.

Wer mit Holz handelt und/oder arbeitet, hat umfassendes Wissen: Bezugsquellen, technische Eigenschaften, Preise, Einsatzbereich, um nur einige zu nennen. Wissen Sie aber auch unter welchen Umständen das Holz wo geerntet wurde und welchen Weg der Stamm zu seiner ersten Verarbeitungsstufe genommen hat? Was hat man über die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen vor Ort vermittelt bekommen? Würden Sie mit einem Holzprodukt arbeiten, an dem Blut klebt, weil es aus einer Konfliktzone stammt?

Wie anders könnte man die fortschreitende Zerstörung der Wälder vorangetrieben insbesondere durch einen ausser Kontrolle geratenen Handel wieder zur Normalität bringen, wenn nicht durch den Handel selbst? Der Weg dazu führt über drei Schritte:


Hinschauen, hinterfragen
Was können Sie als Holzeinkäufer, -verkäufer und Händler bzw. als Handwerker tun?

Als Einkäufer bestimmen Sie, welche Produkte in den Handel kommen. Sie haben Zugang zu Informationen über die Herkunft der Hölzer oder die Produktionsbedingungen (oder können vom Lieferanten solche einfordern), die den Endverbrauchern häufig vorenthalten werden.

Als Verkäufer sind Sie aus Kundensicht das einzige verantwortliche Bindeglied zwischen den Kunden und dem Wald.

Treffen Sie bei der Wahl der Hölzer und Holzprodukte für Ihr Angebot die richtige Entscheidung, helfen Sie, Raubbau zu stoppen!

  1. Sorgen Sie für verbindliche Herkunfts- und Legalitätsnachweise Ihrer Holzprodukte
  2. Halten Sie Ihre Lieferanten zu Legalität und Nachhaltigkeit an, bestehen Sie auf Nachweise
  3. Bieten Sie vergleichbare Produkte aus heimischen Hölzern an
  4. Bevorzugen Sie zertifiziertes Holz, wobei das FSC-Siegel Mindeststandard sein sollte
  5. Seien Sie auf Fragen vorbereitet und geben sie Antworten, die VerbraucherInnen bestärken, für den Waldschutz die richtige Entscheidung treffen zu können.